Gedenken

1.) Ehrenmitglied Helmut Topp     + 05.11.2007

2.) Ehrenmitglied Helmut Görges + 27.10.2006

3.) Nachruf Reinhard Strotmeier  + 13.07.2005


1.) Ehrenmitglied Helmut Topp
– Laudatio von Dr. Dieter Veldtrup –

Helmut, mein lieber Freund,

es sieht so aus, als sei dem Vorstand sein Überraschungscoup geglückt, Dir die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen, ohne daß Du vorher etwas davon geahnt hast! Als Herr Mende mich fragte, ob ich die Laudatio auf Dich halten würde, habe ich sehr intensiv gehofft, daß von meiner Seite aus nichts dazwischen kommen würde, was es mir unmöglich machen könnte, diesen Freundschaftsdienst wahrzunehmen. Aber wie Du siehst, bin ich jetzt hier und möchte den Anwesenden zunächst mit ein paar trockenen Daten etwas von Deinem Lebensweg erzählen, aber darüber hinaus vor allem auch versuchen, ein wenig von dem Menschen Helmut Topp sichtbar werden zu lassen, dem heute diese besondere Ehrung zuteil geworden ist.

Du bist am 10. Oktober 1928 in Duisburg-Hamborn geboren worden. Nach dem Besuch der Volksschule in Solingen hast Du dort 1943 Deine Uhrmacherlehre bei Deinem Vater begonnen, die Du nach dessen frühem Tod in Harsewinkel und Münster fortgesetzt und 1947 mit der Gesellenprüfung abgeschlossen hast. Anschließend bist Du in Münster, Geseke und Greven beschäftigt gewesen, wo Du 1951 Deine Meisterprüfung abgelegt hast. Nach einem bis 1953 andauernden Zwischenspiel als Werkstattleiter in Emsdetten hast Du Dich dann in Düsseldorf selbständig gemacht, zunächst in der Jägerstr. 29, danach im eigenen Haus in der Richardstr. 48A – einer Adresse, unter der Dich noch heute Deine zahlreichen Forscherfreunde erreichen. Bis zum 31. Dezember 1994 bist Du im eigenen Geschäft tätig gewesen, das seitdem Dein ältester Sohn in der dritten Uhrmachergeneration weiterführt. Aus diesen dürren Informationen geht nicht hervor, wie sehr Du Dich über Deinen Beruf hinaus auch für Deinen Berufsstand engagiert hast: Über ein Jahrzehnt lang bist Du gemäß der Prüfungsordnung der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf als Beauftragter der Arbeitgeber ordentliches ehrenamtliches Mitglied des Prüfungsausschusses „Uhren – Goldwaren (Einzelhandel)“ gewesen; für Deine Verdienste um die Berufsbildung ist Dir im Oktober 1990 die Ehrennadel in Silber der IHK verliehen worden.

Mit diesem Engagement im Beruf ging eine eindeutige Stellungnahme auch im politischen Bereich einher. Als überzeugter Katholik hattest Du in der „Deutschen Zentrumspartei“ eine politische Heimat gefunden. Diese nach dem Krieg gegründete Partei war eine Nachfolgeorganisation des 1933 durch Selbstauflösung geendeten Zentrum, d e r katholischen Volkspartei und der bedeutendsten konfessionellen Partei der deutschen Geschichte. In der „Deutschen Zentrumspartei“, die vor allem in Nordrhein-Westfalen größere Bedeutung erlangte, bist Du in der Zeit zwischen 1964 und 1984 zunächst als Kreisvorsitzender, dann als Landesvorsitzender Rheinland und 1981 schließlich als 2. Stellvertretender Bundesvorsitzender aktiv gewesen. Bei der Wahl der Abgeordneten zum Europäischen Parlament am 17. Juni 1984 hast Du in Nordrhein-Westfalen für die „Deutsche Zentrumspartei“ kandidiert.

Aber nicht nur auf der politischen, sondern auch auf der Verbandsebene hast Du Dich für Deine religiöse Überzeugung eingesetzt und lebst sie noch heute vorbildhaft. Seit 1950, also seit über fünf Jahrzehnten, bist Du Mitglied des Kolpingswerkes, einer internationalen katholischen Laienorganisation, die auf die vom sel. Adolf Kolping gegründeten Gesellenvereine zurückgeht und die sich als eine lebensbegleitende Bildungsgemeinschaft versteht, die die Entfaltung des Einzelnen in der ständig sich erneuernden Gesellschaft zum Ziel hat. Von 1954-57 hast Du das Amt des Seniors und von 1962-65 das des Altseniors ausgeübt, warst etliche Jahre als Kassierer und Schriftführer tätig und hast schließlich von 1989-92 als Vorsitzender der Kolpingsfamilie Düsseldorf-Eller vorgestanden. Deine Verwurzelung im Glauben, Deine tiefe Religiosität haben Dich zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Bibel und als deren Folge auf Wallfahrten zu den bedeutendsten Stätten der Christenheit geführt, ins Heilige Land und nach Rom, nach Assisi, Lourdes, aber auch zu den frühen Stätten der orthodoxen Christenheit in Griechenland. Vielen Deiner Forscherfreunde ist Deine besondere Beziehung zu Radio Vatikan bekannt, dessen Sendungen Du regelmäßig in der Zeit zwischen 20,20 und 21 Uhr hörst, in der Du nicht angerufen werden möchtest. Aus Deinem Glauben heraus hast Du die Kraft gefunden, familiäre Krisen, gesundheitliche Probleme und persönliche Enttäuschungen zu bewältigen. Der Schritt, den Du dann im Dezember 1999 getan hast, war nur die letzte Konsequenz dieses lebendig und überzeugend gelebten Glaubens: Mit dem Eintritt in die Oblatengemeinschaft der Benediktinerabtei Gerleve unter dem Oblatennamen Raphael und mit dem Wahlspruch „Vor Gott ist nichts unmöglich“ hast Du zum Ausdruck gebracht, daß Du Dich von Gott im Innersten angesprochen fühlst und daß sein Anruf für Dein Leben bestimmend ist. Inzwischen bist Du in Gerleve zum Motor der Gemeinschaft geworden, die Du prägst und durch Deine Anregungen und Impulse bewegst.

 

Meine Damen und Herren,

zum ersten Mal in Ihrer Vereinsgeschichte haben Sie heute eine Ehrenmitgliedschaft verliehen, und zwar an Helmut Topp, der dem „Arbeitskreis Familienforschung Ahlen und Umgebung“ als Gründungsmitglied angehört: Er hat 1996 als erster die Gründungsurkunde unterzeichnet. Damit würdigen Sie nicht nur den Einsatz, den er Ihrer Organisation in der vorgeburtlichen Phase geleistet hat; sie statten damit auch einem Mann Dank ab, der sich durch die hilfsbereite Art, mit der er Ratsuchende an seinen Kenntnissen und seinem Wissen teilhaben läßt, Respekt, Anerkennung und Freundschaft in Ihren Reihen erworben hat. Helmut Topp sitzt nicht, wie man so sagt, auf seinen Forschungsergebnissen; er gibt sie bereitwillig an seine genealogischen Freunde weiter und versteht sich darüber hinaus als erster Ansprechpartner und „Lehrmeister“ junger Familienforscher, denen er bei ihren ersten Schritten in ihrem neuen Betätigungsfeld nicht nur mit Rat, sondern auch durch tatkräftig geleistete eigene Forschungshilfe zur Seite steht. Ich bin eben bei der Nachzeichnung seines Lebensweges ganz bewußt ins Einzelne gegangen, weil ich annehme, daß viele der Anwesenden Helmut Topp zwar als Genealogen kennen, daß aber nicht allen die Elemente bekannt sind, die den Menschen Helmut Topp geprägt haben und noch heute sein Handeln bestimmen. Mich persönlich hat es nicht überrascht, daß ein Mann, der so konsequent im beruflichen, politischen, aber auch religiösen Bereich seine Überzeugung lebt und Verantwortung übernimmt, nun auch auf einem Gebiet ausgezeichnet wird, auf dem es um sein Hobby geht. Helmut Topp ist in seiner Arbeitsweise als Genealoge von derselben Präzision, die den Uhrmachermeister Topp in seiner Werkstatt ausgezeichnet hat: Kritisch prüfend, alles im Wortsinne aufs genaueste unter die Lupe nehmend und von allen Seiten betrachtend und abwägend – so geht er an Forschungsprobleme heran. Schon als Schüler hat er seine erste Ahnenliste angefertigt, ist also seit mehr als sechs Jahrzehnten der Genealogie verfallen; aber bedingt durch Berufsausbildung, Familiengründung und Hausbau hat er erst 1972 die Forschungen zu seiner Familiengeschichte wiederaufnehmen können: Er wurde Mitglied des „Herold“, der „Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung“ und 1973 der „Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher“, in der er seinen mütterlichen Vorfahren aus Westpreußen nachspüren wollte. Bereits im Mai des folgenden Jahres wurde er als Schatzmeister in den Vorstand der AGoFF berufen und nahm dieses Amt zwei Jahrzehnte lang bis 1994 wahr; seit 1987 war er darüber hinaus als verantwortliches Vorstandsmitglied für die Erstellung und Herausgabe der Arbeitsberichte der AGoFF zuständig. 1985 gründete er zusammen mit Dr. Dieter Pohl die „Forschungsgruppe Grafschaft Glatz der Forschungsstelle Schlesien“ in der AGoFF; seine Verbundenheit zu dieser Region, aus der die Vorfahren seiner Frau stammen, hat sich in häufigen Archivreisen nach Breslau ausgedrückt, auf denen er die dort aufbewahrte Glatzer Überlieferung durchgearbeitet und persönliche Verbindungen angeknüpft hat. Sein außergewöhnliches, jahrzehntelanges Engagement hat der Vorstand der AGoFF am 23. April 1994 durch seine Ernennung zum Ehrenmitglied gewürdigt.

Helmut Topps väterliche Vorfahren stammen hauptsächlich aus Westfalen, vor allem aus der Gegend um Clarholz und Lette. Die dort ansässige bäuerliche Bevölkerung hat er – und damit komme ich zu seinen Veröffentlichungen – in zwei umfangreichen Abhandlungen in der 1983 erschienenen Festschrift zum 850jährigen Jubiläum der beiden Gemeinden umfassend und mit der ihm eigenen Akribie vorgestellt. Schon seit 1980 gibt er Familienbriefe heraus, die unter dem Titel: „Die Sippe. Mitteilungen und Berichte aus der Nachkommenschaft des Ehepaares Christoph Topp / Elisabeth Vorjohann. Forschungen aus dem Familien- und Sippenarchiv Topp“ bis 1989 zweimal jährlich und seitdem im Durchschnitt einmal pro Jahr erschienen sind. In ihnen stellt er Familiengeschichten in Kurzfassung sowie einzelne Sippenmitglieder im Kurzporträt vor, berichtet aus seinem Forschertagebuch und stellt die Nachrichten aus der Gesamtsippe zusammen. Neben einigen kleineren Abhandlungen zu niederschlesischen Fragen ist jedoch seine ursprünglich auf drei Bände angelegte Familiengeschichte zu nennen, in der er unter dem Titel „In Gottes Namen. Amen“ den Vorfahren seiner Kinder nachgeht. Der 1993 erschienene erste Teil behandelt seine eigenen väterlichen Ahnen aus Westfalen; diesem Band war bereits 1989 der zweite Teil vorausgegangen, der seinen westpreußischen mütterlichen Vorfahren gewidmet ist und dem 1996 der dritte Teil über die mütterlichen Ahnen seiner Kinder folgte. Im Augenblick ist er dabei, einen ergänzenden vierten Band abzuschließen, in dem er u. a. die mütterliche Vorfahrenfamilie Kalthoff seines Vetters Theo Topp behandelt und der wohl der umfangreichste der vier Bände werden wird. Auf sein Erscheinen bin ich besonders gespannt; denn die darin behandelten Familien Grotegut, Heymann und Rickmeyer aus Oelde, die auch zu meinen Vorfahren gehören, hatten im Januar 1981 unsern schriftlichen Kontakt begründet, der zunächst zu einem sehr regen und intensiven Austausch unserer Forschungsergebnisse und dann im Laufe der Jahre zu unserer Freundschaft geführt hat. Und deshalb freue ich mich auch so darüber, daß mich der Vorstand gebeten hat, heute die Laudatio auf Dich, lieber Helmut, zu halten, den ich 1981 als zuverlässigen und gründlichen Genealogen kennengelernt habe und der mir heute, mehr als 20 Jahre später, als Freund menschlich nahe steht.

Ich gratuliere Dir ganz herzlich!

 

Lebensstationen von Helmut Topp

  • * 10.10.1928 in Duisburg-Hamborn
  • nach der Volksschule in Solingen Uhrmacherlehre:
  • 1943/44 beim Vater bis zu dessen Tod in Solingen
  • 1944/45 in Harsewinkel
  • 1945-47 in Münster bei Nonhoff.
  • 1947 Gesellenprüfung (Münster, Geseke, Greven)
  • 1951 Meisterprüfung
  • 1952/53 Werkstattleiter in Emsdetten, ab 1953 selbständig (zunächst in Düsseldorf, Jägerstr. 29, dann ab 1957 in der Richardstr. 48A)
  • 1990 Silberne Ehrennadel der IHK Düsseldorf für 10jährige Prüfertätigkeit
  • 31.12.1994 letzter Berufstag

So viel zum Beruflichen.

  • Kolpingswerk: Seit 1950, 1954-57 als Senior, 1962-65 als Altsenior, einige Jahre als Kassierer und Schriftführer, 1989-92 als Vors. der Kolpingsfamilie D-Eller.
  • Deutsche Zentrumspartei:
    • 1964-84 Kreisvorsitzender, Landesvorsitzender Rheinland, 1981 2. stellv. Bundesvorsitzender.

 

Familienforschung:

Als Schuljunge begonnen

1) AGoFF (seit 1973 Mitglied): Bereits seit 1974 (bis 1994) als Schatzmeister im Vorstand, seit 1987 verantwortliches Vorstandsmitglied für die Erstellung und Herausgabe der Arbeitsberichte der AGoFF zuständig. 1985 gründete er zusammen mit Dr. Dieter Pohl die „Forschungsgruppe Grafschaft Glatz“ (FGG). 1994 Ehrenmitglied der AGoFF

2) Mitglied im „Herold“

3) Mitglied der Westfälischen Gesellschaft für Familienkunde“

4) Gründungs-Mitglied im „Arbeitskreis Familienforschung Ahlen und Umgebung“ (1996)

Publikationen:

1) Ab 1980 „Die Sippe. Mitteilungen und Berichte aus der Nachkommenschaft des Ehepaares Christoph Topp / Elisabeth Vorjohann“; bis 1989 2x jährlich, ab 1989 im Durchschnitt 1x

2) 1983: 2 große Abhandlungen über die bäuerliche Bevölkerung in der Festschrift zum 850jährigen Jubiläum der Gemeinden Clarholz und Lette

3) „In Gottes Namen. Amen“ Die Vorfahren seiner Kinder, dargestellt in bisher 3 Bänden (1989: Meine mütterlichen Ahnen aus Westpreußen und Nachkommenliste aus Westdeutschland und Polen; 1993: Meine väterlichen Ahnen aus Westfalen mit Nachkommenlisten; 1996: Die mütterlichen Ahnen meiner Kinder); der 4. Band (Die mütterlichen Ahnen Kalthoff der Geschwister Norbert, Adelheid, Theo und Dietmar [Topp] und die Ahnen Kösterherm der Geschwister Stefanie, Michael und Nina [Topp]) wird wohl dieses Jahr erscheinen.


2.) Ehrenmitglied Helmut Görges
– Laudatio des 1. Vorsitzenden Norbert Mende –

Lieber Helmut,

es sind nun schon einige Monate vergangen, dass Du nicht mehr aktiv an unserem gemeinsamen Hobby „Familienforschung“ teilnehmen kannst. Aber wir wissen alle, dass Du zu einem der wichtigsten Motoren unserer Vereinsgeschichte gehörst.

Schon seit dem ersten Treffen der Interessierten, dieses war der 7.2.1996 – einige der Anwesenden werden sich an diesen Abend erinnern – im Ahlener Kettelerhaus, bei dem aus dem Nebenraum der eine oder andere Karnevalstusch kam, hat Dich die Familienforschung nicht mehr losgelassen. In den folgenden Monaten bis zur Vereinsgründung hast Du Johannes Kohlstedt und mich mit vielen Ideen und Kontakten motiviert, so dass wir bereits am 14.12.1996 die Gründung unseres Arbeitskreises vollenden konnten. Du brachtest immer wieder Interessierte an dem Hobby mit zu unseren Veranstaltungen – davon sind heute viele Mitglieder geworden und bereichern heute unsere Ideen. Viele von uns waren bereits Gäste bei Dir und Deiner Frau. Ihr habt alles möglich gemacht, sie bewirtet und beherbergt.

Ganz besonders zu bewundern ist der Kontakt zum Archiv des Erzbistums Paderborn. Jeder der dort schon einmal geforscht hat oder forschen wollte, weiss um die Schwierigkeiten – lange Anmeldezeiten, wenig Leseplätze. Du hattest allerdings Kontakt aufgebaut, der Unmögliches möglich machte. Dabei hast Du nicht nur an Dich gedacht. Du hast jedem der nach Paderborn wollte, geholfen zu einer kürzeren Vorlaufzeit und Nutzung zu kommen. Viele Fahrgemeinschaften hast Du initiiert und den Weg gezeigt.

Hervorzuheben ist auch Dein Arbeitseinsatz bei den Veranstaltungen (Lünen, Nordhorn, Ahlen), bei denen der Verein sich repräsentierte. Mit Deiner Dir eigenen Art transportiertes Du Materialien, bautest Tische und Stände auf, ohne groß zu fragen. Ein Anruf genügte und Du standest bereit. Wir konnten uns immer auf Dich verlassen.

Mittlerweile lässt Dich Dein Gesundheitszustand nicht mehr aktiv am Leben teilnehmen und an dem Hobby teilnehmen. Hier gilt der Dank ganz besonders Deiner Frau, die Dich liebevoll umsorgt.

Mit dieser heutigen Ehrung wollen wir Dank sagen für die oben nur andeutungsweise geschilderte Arbeit, die Du für uns alle geleistet hast. Wir wünschen Dir und Deiner Familie alles Gute.

Ich gratuliere Dir ganz herzlich!

 


3.) Nachruf Reinhard Strotmeier:

Reinhard Strotmeier war ein Mann der ersten Stunde. Bereits früh hat er seine Ideen und Kenntnisse eingebracht, die dann zur Vereinsgründung beitrugen und uns während der gesamten Vereinsarbeit begleiteten. Sein profundes Wissen zum Thema Familienforschung und auch darüber hinaus ein großes Detailwissen über unseren heimischen Raum hat ihn für alle zu einem interessanten und wichtigen Ansprechpartner gemacht. Alle, die ihn kannten, werden sich dessen bewusst sein. Jederzeit hilfsbereit gab er Auskunft bzw. vermittelte Informationen zu unseren Mitgliedern. Das Hobby Familienforschung war sein Metier.
Für viele Veranstaltungen des Vereins hat er die Kontakte geknüpft und uns immer wieder mit exzellenten Themen und Referenten überrascht. Ein weiterer Schwerpunkt war die Literatur rund um das Hobby Familienforschung. Seine Bibliothek war unerschöpflich und viele Titel hat er für uns Mitglieder beschafft. In Erinnerung werden uns immer die November-Veranstaltungen bleiben, bei denen Reinhard viele Bücher und Karten anbot. Uneigennützig hat er Exemplare aus Bibliotheken und Archiven geholt und auf seinem „Büchertisch“ ausgelegt.

Es wird uns nicht leicht fallen, die Lücke zu schließen, die sein allzu früher Tod in unsere Vereinsarbeit gerissen hat.
Wir sind ihm zu Dank verpflichtet. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
In stillem Gedenken

reinhardstrotmeier(bearbeitet)